Dokumentation

An dieser Stelle gibt es einen Pressespiegel, weiter unten dokumentieren wir Aktionen mit Bezug zu den Aktionstagen:

Pressespiegel (Stand 17.09.2019)

Aktionen

Hämmer&Farbe gegen Engel&Völkers


Das Büro von Engel&Völkers am Wasserturmplatz in Prenzlauer Berg, welches heute angegriffen wurde, ist der Sitz eines Unternehmens, dass ein Paradebeispiel für die Investor*innen bietet, die unsere Stadt für ihre Profite nutzen. Durch die Spekulation mit Wohnraum und dem Schaffen von Luxuswohnungen sind sie mitverantwortlich für eine Stadt der Reichen in der wir keinen Platz haben.
 
Wir, dass sind alle die sich keine Wohnung mehr leisten können und wegen Ihrer Profitgier verdrängt werden. Doch wir lassen uns nicht verdrängen!
 
Lasst uns Widerstand leisten, aus unserer Ohnmacht ausbrechen und ihnen den Weg so steinig wie möglich machen!
 
#TuMalWat!

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/37660

(B) Tu mal wat, mach Uber platt!

Bald ist es soweit. Mit den „Tu Mal Wat“-Aktionstagen in Berlin (vom 26.9. bis 29.9.) soll der Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt mal wieder praktisch werden. In freudiger Erwartung der zukünftigen Ereignisse haben wir uns entschieden, bereits jetzt aktiv zu werden. Getroffen hat es den Konzern UBER. Wir haben dafür gesorgt, dass dessen Leihrädern der Marke JUMP im Norden Neuköllns und Teilen von Kreuzberg massenhaft die Luft ausgegangen ist. (…)

Nicht nur hohe Mieten und Zwangsräumungen machen das Leben in einer Großstadt wie Berlin zur Hölle. Während immer neue Plattformen des digitalen Kapitalismus „Lebenserleichterungen“ versprechen, gilt dies meistens nur für deren Nutznießer*innen. Am anderen Ende der Nahrungskette steht ein sich verschärfendes Ausbeutungsverhältnis. (…)

Tu mal wat heißt somit nicht nur Häuser zu besetzen, sondern auch Reifen zu zerfetzen. Wir freuen uns auf einen heißen Herbst in Berlin.

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/37623

(B) TU MAL WAT Exarchia-Soliaktion vom Potse-Drugstore-Festival

We are sending love, strength and fire from Berlin to our fighting comrades in Exarcheia Athens!
Your fight is our fight – against Kyriakos Mitsotakis and his fascist goon squads, against capitalism that threatens life everyday and everywhere! For freedom, love and anarchy!
We all will stay!

Wir sehen uns bei den TUMALWAT Aktionstagen vom 26.-29. September in Berlin und auf der Demo EINE STADT FÜR ALLE am 28. September!

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/37499

Parkplatz von Deutsche Wohnen im Feuerschein- Tu Mal Wat

(…)Wir stellen nochmal fest: Wir sind bekennende Feinde des Kapitalismus und waren niemals die Zielgruppe irgendeiner „linken“ Stadtentwicklungskampagne von rot-rot oder rot-rot-grün. Und als diese Feinde, als die wir uns selber positionieren und als die wir behandelt werden, wollen wir auch agieren. Wir befinden uns deshalb nicht auf verlorenem Posten und müssen auch keine neuen Analysen bereit stellen.

Allein in den letzten 10 Jahren haben sich immer wieder Gruppen hin zu Bewegungen darauf berufen Eigentum als Diebstahl und sicheres Wohnen als Grundbedürfnis zu deklarieren. Die Geschichte Berlins – mit seinen damals über 100 besetzten Häusern und den diversen Bewohner*innenschaften, mit gut besuchten Autonomen Vollversammlungen und all den neuen und alten Menschen, die ihren Alltag auf Nachbarschaftsvernetzung ausrichten, im Nordkiez oder Wrangelkiez – bleibt auch ohne Pathos ein Ort, an dem jene Grundsätze eine Selbstverständlichkeit ausstrahlen.
Das Ziel der Stürmung des Tempelhofer Feldes oder die, für wenige Jahre, regelmäßigen Blockaden von Hauseingängen gegen das Eindringen von Gerichtsvollzieher*innen, waren Momente der Organisierung von unten, die wir bis heute vertreten und weiter führen.
Geht das nicht alles zusammen? Die Deutsche Wohnen Kampagne, autonome Kleingruppen, Demos, Mieter*innenberatung, Baugruppe und Besetzung? Können die Mittel nicht ausscheren, wenn das Ziel, die Abschaffung des Kapitalismus und damit die Ware Wohnraum, das gleiche bleibt? Dem würden wir zustimmen. Nur leider kommen wir nicht zu dem Schluss, dass all jene ein gemeinsames Ziel verfolgen. (…)

Tu Mal Wat! sagten wir uns und geben dieses Motto weiter. Wir sind daher in der Nacht vom 12. auf den 13.09. in Berlin losgezogen und haben drei Autos des DW-Konzerns abgefackelt. Die Autos sind an den B-DW Kennzeichen zu erkennen, VW Polo.
 
Wir freuen uns über die Initiative der Tage vom 26.-29. September. Erfreulicherweise wird damit kein Sommerloch beendet, schließlich ist bundesweit einiges passiert in den warmen Nächten 2019: antimilitaristisch, feministisch, antifaschistisch und unverholen gegen die Stadt der Reichen!

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/37484

Vonovia den Kampf ansagen!

In der Nacht vom 13. auf den 14. September haben wir ein Vonovia-Auto in Freiburg-Zähringen mit Messer und Farben angegriffen. Damit schwappt nun endlich die nächtliche Anti-Vonovia Bewegung mancher militanter Grüppchen ins ach so hübsch-saubere Freiburg über. Das Auto wurde mit zerstochenen Reifen und klaren Worten auf Scheiben und Wänden zurückgelassen. Auf das dies erst der Anfang war! (…)

Die Aktion ist auch als eine Einstimmung auf einen stürmischen Oktober zu verstehen. „Tu mal wat“-Basswellen schallen aus Berlin in die Republik. Wir sagen: Joo, wir machen ja was! Auf auf mit euch ins Dreiländereck zu kraftvollen und vielfältigen Squatting Days vom 18.-25. Oktober! Lasst uns gemeinsam Freiburg von ihrer grünversifften Außenfassade befreien und zusammen mit Gefährt*innen von jenseits deutscher Staatsgrenzen Wohnraum besetzen, halten und gestalten! Lasst uns Räume schaffen, in denen gelebt und gekämpft wird!
Denn: Wohnraum ist und bleibt keine Ware!

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/37476

(B) Wut auf Immokonzerne wie Vonovia? Tu Mal Wat! Den Spieß umdrehen.

„Vonovia ist ein börsennotierter Konzern mit Verbindungen in die Politik. Vonovia ist ein Beispiel dafür, wie sowohl die Wirtschaft als auch die Mächtigen, die uns regieren, von der allgegenwärtigen Wohnraumverteuerung profitieren. Die Immobilienwirtschaft vereint heute in besonderem Maße die Gewinnmaximierung und den Angriff auf das widerständige Potential der Gesellschaft. Gentrifizierung spült mehr und mehr Geld in die Taschen derer, die über Geld, Aktien, Boden und Häuser verfügen – also die sowieso schon Reichen. Gentrifizierung bedeutet aber gleichzeitig einen enormen Druck auf diejenigen, die über relativ wenig oder gar kein Kapital verfügen. Druck, sich an katastrophale Arbeitsbedingungen anzupassen(…)

Wir wollen außerdem die Gelegenheit nutzen, zu den Tu Mal Wat! Tagen in Berlin aufzurufen. „

gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/37049

[B] Project Immobilien besucht

„Anfang des Monats haben wir in Pankow und im Friedrichshainer Südkies die Showrooms des Immobilen Unternehmens PROJECT besucht.(…)

Quadratmeterpreise liegen zwischen 7000 und 10000 Euro je nach Eigentumswohnung oder Möbliertes Mikroapartment. Sozialwohnungen sucht man vergebens…

Die TU MAL WAT Tage stehen an und wir wollen schon im Vorfeld für eine Militante Kampagne werben. Die Nächte sind warm und nicht mehr all zu lange hell. Unsere linken Objekte sind bedroht und unsere Genossen werden mit Repressionen überzogen. Ob die drei von der Parkbank/ Autobahn, Loic oder andere. Einen Monat bis zu den TU MAL WAT tagen gewidmet unseren Genossen und Projekten und gegen ihre Herrschaft.“

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/36687

(B) Dr. House – Handlanger der Gentrifizierung – angegriffen

Letzte Nacht wurde das Büro von Dr. House in der Hertzbergstraße mit Farbe, Hammer und Feuerlöscher angegriffen.
 
„Dr. House Solutions Service GmbH“ arbeitet unter anderem für den stadtbekannten Immobilienspekulanten Gijora Padovicz. (…)
 
Wir finden es aus einer kämpferischen Perspektive wichtig, gegen die Akteure der Verdrängung, Überwachung und Unterdrückung zu agieren. Deshalb organisieren wir uns als FLTI*-Gruppe, um dezentral gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Wir brauchen selbstorganisierte FLTI* Räume wie z.B. die Liebig34und werden dafür gemeinsam kämpfen.
 
Mit unserem Anschlag schicken wir solidarische Grüße an alle von Gentrifizierung betroffenen Menschen und räumungsbedrohten Projekte in und außerhalb von Berlin und besonders an die Liebig34 nach dem Bullenangriff am Wochenende.
 
„DO SOME ACTION – RECLAIM THE CITY“ WILL BE ACTION DAYS IN BERLIN FROM 26TH-29TH SEPTEMBER 2019. #TuMalWat
#syndikat #meuterei #potse #drugstore #liebig34 #buchtfüralle
 
One Struggle, One Fight!

https://de.indymedia.org/node/34887

Rent24 am Kotti angegriffen – Solidarität heißt Angriff

In der Nacht vom 13.06. auf den 14.06. wurde dieses Jahr zum wiederholten Mal die Rent24 Filiale am Kottbusser Damm angegriffen. Die Schaufenster wurden eingeschlagen und das Objekt mit Farbe markiert. Dies ist ein Akt der Solidarität mit den Jugendzentren Potse & Drugstore, aber genauso mit den vielen anderen akut bedrohten linken Freiräumen in dieser Stadt. (…)

Es reich aber nicht die bestehenden Freiräume zu verteidigen, wir müssen auch in die Offensive gehen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, wie den „Tag der Immobilienwirtschaft“ (27.6.) zu ruinieren oder sich an den Aktionstagen „Tu Mal Wat!“ im Herbst (tumalwat.noblogs.org) zu beteiligen.

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/33883